Am 1. Mai finden in Berlin zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen statt, die traditionell mit dem Tag der Arbeit verbunden sind. Doch die Entpolitisierung des Feiertags zeigt sich durch die steigende Zahl von Feiernden, die wenig Interesse an den politischen Demos zeigen.
Die Polizei ist mit etwa 500 Beamten im Einsatz, um die Demos zu sichern. Im vergangenen Jahr zählte die Demo ‚Revolutionärer 1. Mai‘ etwa 25.000 Teilnehmer, was zeigt, dass trotz der sinkenden Gewaltbereitschaft immer noch viele Menschen mobilisiert werden können.
Key Facts:
- Die traditionelle DGB-Demo findet am Tag der Arbeit statt.
- In den letzten Jahren ist das Gewaltpotenzial bei der Demo gesunken.
- Die Preise für Getränke und Clubeintritte steigen am 1. Mai erheblich.
Bürgermeisterin Yasmin Fahimi betont: „Wenn man uns angreift, dann wehren wir uns.“ Dies deutet auf ein wachsendes Sicherheitsbewusstsein hin, während gleichzeitig die politische Teilnahme abnimmt.
Beobachter erwarten, dass der Trend zur Entpolitisierung weiter anhält. Der Bund der Kommunist:innen bemerkte: „Die Demospitze ist fast am Görli, während die letzten noch nicht mal losgelaufen sind!“ Dies verdeutlicht die Diskrepanz zwischen den Feiernden und den politisch Aktiven.