Die BYD Aktie verlor am Ende -0,86 % und schloss bei 11,30 Euro, nachdem Volkswagen (VW) Übernahmegerüchte entschieden zurückwies. Dies geschah während BYD weiterhin an einer Expansion in Europa arbeitet.
Der Absatz von BYD ist im April 2026 auf 321.123 Einheiten gesunken, was einem Rückgang von 26 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im gleichen Zeitraum sank die Produktion auf 322.298 Einheiten, was eine Abnahme von 29 % darstellt.
Im Werk Dresden wurden im vergangenen Jahr lediglich rund 6.200 Elektrofahrzeuge produziert, bevor die Fertigung eingestellt wurde. Die Gläserne Manufaktur in Dresden, eröffnet 2002, war ein Symbol für die technologische Kompetenz von Volkswagen.
Ein Sprecher äußerte: „Die Übernahme von Teilen der VW-Produktion in Dresden hätte die Europa-Expansion von BYD natürlich beschleunigt.“ Dennoch widersprach VW sämtlichen Spekulationen und betonte, dass es keinerlei entsprechende Pläne gebe.
Die Gespräche über eine mögliche Übernahme sind offiziell nicht bestätigt. Dies könnte jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Marktanteile beider Unternehmen haben, insbesondere im stark umkämpften Sektor der Elektrofahrzeuge.
BYD investiert weiterhin in seine Produktionskapazitäten und plant ein Innovationszentrum in Dresden mit einem geschätzten Investitionsvolumen von 50 Millionen Euro. Dieses Zentrum soll als Technologie-Hub fungieren und könnte langfristig den Export und die Marktanteile des Unternehmens stärken.
In der aktuellen Lage bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf den Aktienkurs und die zukünftigen Strategien beider Unternehmen auswirken werden.