Eisheilige 2026: Frostgefahr trotz milder Temperaturen

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Die Eisheiligen 2026, die zwischen dem 11. und 15. Mai stattfinden, könnten trotz milder Temperaturen eine Rückkehr des Frosts bringen. Dies stellt eine erhebliche Gefahr für Landwirte und Gartenfreunde dar.

In Deutschland gelten die Tage vom 11. bis 13. Mai als Eisheilige im Norden, während im Süden und Südosten der 14. und 15. Mai hinzukommen. Diese Tage sind nach den Namenstagen frühchristlicher Bischöfe benannt.

Die Temperaturen während der Eisheiligen können stark schwanken — von 6 bis 27 Grad. Besonders in der zweiten Maidekade treten häufig Kaltlufteinbrüche auf, die für frostanfällige Pflanzen gefährlich sind.

Wichtige Fakten:

  • Die Eisheiligen können frostige Nächte mit Temperaturen zwischen -6 bis +12 Grad bringen.
  • Der Frost tritt häufig genau dann auf, wenn Pflanzen besonders anfällig sind.
  • Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) kommt der Frost in den letzten Jahren durchschnittlich etwas früher im Jahr.

Michael Kost beschreibt die Eisheiligen als „eine lokal, geografisch begrenzte Art Bauernregel“. Diese Regel hat an Bedeutung für die Vegetation verloren, jedoch bleibt sie für viele Landwirte relevant.

Dominik Jung erwartet, dass der Mai in weiten Teilen Deutschlands eher mild ausfallen wird — zeitweise sogar frühsommerlich warm. Dennoch bleibt die genaue Wetterentwicklung während der Eisheiligen unsicher.

Markus Wagner

Markus ist ein erfahrener Journalist mit über 10 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über globale Nachrichten.