Beim FIFA-Kongress am 1. Mai 2026 in Vancouver kam es zu einem lautstarken Streit, als der palästinensische Verbandschef Jibril Rajoub dem israelischen Vertreter den Handschlag verweigerte. FIFA-Präsident Gianni Infantino versuchte, die beiden Parteien zur Versöhnung zu bewegen.
Der Kongress wurde stark von geopolitischen Konflikten und politischen Interessen geprägt, was die Diskussionen dominierte. Insbesondere der Israel-Palästina-Konflikt stand im Vordergrund, während die FIFA betont, unpolitisch zu sein.
Trotz dieser Erklärung sind politische Spannungen allgegenwärtig. Kritiker wie die norwegische Verbandspräsidentin Lise Klaveness äußerten Bedenken über eine „Furchtkultur“ innerhalb der FIFA.
Die Situation wird durch die Abwesenheit iranischer Vertreter weiter kompliziert. Niemand aus dem Iran war bei diesem Kongress anwesend, was Fragen zur Teilnahme des Landes an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 aufwirft.
Die Teilnahme des Iran wird von Sicherheits- und Außenpolitik bestimmt, was die Komplexität der Situation erhöht. Gianni Infantino äußerte sich dazu klar: „Der Iran wird die WM spielen – und er wird seine Matches in den USA bestreiten. Punkt!“
Die FIFA hält am Narrativ der Neutralität fest, doch viele Beobachter sehen dies zunehmend als strategische Fassade. Jibril Rajoub forderte mehr Engagement von der FIFA und betonte: „Die FIFA muss viel mehr unternehmen und sich an ihre eigenen Regeln halten.“
Die Kapazität der Stadien für die Fußball-WM 2026 beträgt insgesamt 1.067.644