Am 5. Mai 2026 tötete Jeffrey K. bei einer Amokfahrt in Leipzig zwei Menschen und verletzte sechs weitere, nachdem er kurz zuvor aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden war. Er soll Stimmen gehört haben, die ihn zu seiner Tat angestiftet haben.
Vor diesem Vorfall gab es Hoffnungen auf eine Rehabilitation von Jeffrey K., der mit 33 Jahren verheiratet ist und ein Kind hat. Er wurde aufgrund seines aggressiven Verhaltens in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Der entscheidende Moment kam am 29. April 2026, als er die Klinik verließ. Nur wenige Tage später, um 16:45 Uhr, führte er die Amokfahrt mit einem VW Taigo durch.
Die Folgen der Tat:
- Zwei Menschen im Alter von 63 und 77 Jahren wurden getötet.
- Sechs weitere Personen wurden verletzt, darunter zwei schwer.
- Die Staatsanwaltschaft Leipzig wirft ihm zweifachen Mord vor.
Jeffrey K. war bereits vor der Tat polizeibekannt. Ermittler berichten, dass seine Erinnerung am Tattag nach dem Frühstück endet. „Es seien ‚dringende Gründe‘ dafür vorhanden, dass der Beschuldigte die Tat begangen hat“, erklärte die Staatsanwaltschaft Leipzig.
Trotz dieser schweren Vorwürfe geht die Staatsanwaltschaft von einer erheblich verminderten Schuldfähigkeit aus. Die Behörden haben jedoch keine Hinweise auf ein politisches oder terroristisches Motiv gefunden.
Die Grimmaische Straße wurde nach der Tat schnell wieder freigegeben und das öffentliche Leben in Leipzig normalisierte sich rasch. Dennoch bleibt die Frage im Raum, wie es zu einem solchen Vorfall kommen konnte, insbesondere nach einer Entlassung aus der Psychiatrie.