Die Kassel Huskies haben den Aufstieg in die höchste deutsche Eishockey-Liga, die DEL, erneut verpasst. Im Finale der DEL2-Playoffs verloren sie mit 0:4 gegen die Krefeld Pinguine. Diese Niederlage ist besonders schmerzhaft, da die Huskies in der Hauptrunde 2024 Meister wurden und damit auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken konnten.
Bereits 2021 scheiterten die Huskies im Playoff-Finale an den Bietigheim Steelers. 2022 versäumten sie es, die notwendigen Unterlagen für die DEL rechtzeitig einzureichen. In diesem Jahr landeten sie zwar auf Platz 1 in der Hauptrunde, schieden jedoch im Halbfinale gegen den EC Bad Nauheim aus.
Die finanziellen Anforderungen für den Aufstieg in die DEL sind hoch. Um eine Lizenz zu erhalten, sind 1,4 Millionen Euro notwendig. Eine Entscheidung über den Aufstieg muss bis zum 17. Mai fallen — das gibt dem Team noch wenig Zeit zur Klärung ihrer finanziellen Situation.
Daniel Kreutzer, der Trainer der Huskies, kündigte Veränderungen im Kader an und äußerte sich kritisch über die Leistung in den Playoffs: „Das Powerplay hat leider überhaupt nicht funktioniert, das war ein großer Faktor.“ Seine Worte verdeutlichen den Druck auf das Team, insbesondere nach einer weiteren Enttäuschung.
Währenddessen startet der Dauerkartenverkauf für die Saison 2026/27 am 2. Mai. Die maximale Zuschauerzahl der Arena wird voraussichtlich etwa 4.500 betragen — ein wichtiger Aspekt für die finanzielle Planung des Vereins.
Die Krefeld Pinguine hingegen feiern ihren Titelgewinn, doch ob sie tatsächlich in die DEL aufsteigen werden, ist unklar. Die finanziellen Rahmenbedingungen sind noch nicht gesichert. Kreutzer bemerkte: „Krefeld hat super Auftritte hingelegt, aber wir haben auch gesehen, dass wir sie hätten schlagen können.“ Diese Aussage zeigt den Wettbewerbsdruck im Eishockey.
Insgesamt sind es nun 16 Jahre seit der Insolvenz der Huskies und ihre Suche nach dem Aufstieg bleibt weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für ihre Zukunft im deutschen Eishockey.