Ostallgäu würdigt Frauen in der Kommunalpolitik

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Ostallgäu hat kürzlich den langjährigen Einsatz von Frauen in der Kommunalpolitik gewürdigt. Josef Rid, ein Urgestein des Kreistags, wurde nach 54 Jahren verabschiedet. Diese lange Zeitspanne zeigt die Kontinuität und das Engagement, das er in die kommunale Politik eingebracht hat.

Maria Rita Zinnecker, die Landrätin, betonte: „Der Ehrenring ist die höchste Auszeichnung, die der Landkreis zu vergeben hat.“ Mit dieser Auszeichnung ehrte Ostallgäu drei Frauen: Clara Knestel, Christine Räder und Angelika Schorer. Diese Frauen haben durch ihr Engagement und ihre ehrenamtliche Arbeit maßgeblich zur Entwicklung der Region beigetragen.

Ursula Lax, ebenfalls eine wichtige Persönlichkeit im Kreistag, war 42 Jahre aktiv. Ihr langjähriger Einsatz spiegelt das Engagement wider, das viele Frauen in der Kommunalpolitik zeigen.

Zusätzlich wurde der Solarpark Nesselwang offiziell in Betrieb genommen. Dieser Park wird jährlich etwa 8700 Megawattstunden (MWh) umweltfreundliche Energie erzeugen. Die Investitionskosten belaufen sich auf 4,4 Millionen Euro, was die Bedeutung erneuerbarer Energien in Ostallgäu unterstreicht.

Das Musikfestival „Go to Gö“ in Görisried feiert zudem 30 Jahre. Diese lange Tradition zeigt die kulturelle Vitalität der Region. Allerdings gibt es Herausforderungen: Der Festplatz wird verbaut und es gibt kein Ausweichgelände.

Die Verabschiedung von Josef Rid und die Ehrung der Frauen sind Teil eines größeren Trends, der das Engagement von Bürgern in der Kommunalpolitik würdigt. Die nächsten Schritte umfassen die Überlegungen zur Nachbesetzung von Rid’s Position im Kreistag.

Die Aussagen von Zinnecker verdeutlichen die Wertschätzung für die Arbeit dieser Frauen: „Sie alle haben mit ihrem Engagement, mit ihrem Ehrenamt gewirkt.“ Solche Anerkennungen sind wichtig für die Motivation zukünftiger Generationen.

Markus Wagner

Markus ist ein erfahrener Journalist mit über 10 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über globale Nachrichten.