Ein gestrandeter Schwertransporter mit einer Aluminiumpresse steht seit mehreren Stunden auf der A6 bei Crailsheim, nachdem der Fahrer die vorgeschriebene Route missachtet hat. Der Vorfall führt zu massiven Verkehrsproblemen und einer stundenlangen Blockade.
Die Ladung — eine große Aluminiumpresse — wurde bereits auf einen zweiten Schwertransporter umgeladen, der jedoch ebenfalls nicht weiterfahren durfte. Der Fahrer des zweiten Transporters hielt sich ebenfalls nicht an die vorgeschriebene Route, was die Situation weiter verschärfte.
Ursprünglich sollte die Aluminiumpresse von Rumänien nach Frankreich transportiert werden. Der erste Transporter blieb jedoch vor einer Brücke stecken, da die Ladung zu hoch war, was den gesamten Verkehr auf der A6 lahmlegte.
Der Schwertransporter musste unter Polizeibegleitung mehrere Kilometer rückwärts manövriert werden. Für die Fahrt durch Deutschland lag keine gültige Genehmigung vor, was die rechtlichen Rahmenbedingungen des Transports infrage stellt.
Die Autobahn GmbH untersucht zurzeit die Schäden an der Brücke, die durch den Vorfall entstanden sind. In den letzten Wochen kam es immer wieder zu Unfällen, weil zu schwere Lkw trotz bestehender Verbote über diese Brücke gefahren sind.
Wichtige Fakten:
- Der Vorfall sorgt für über 9 Stunden Verkehrschaos auf der A6.
- Zwei Schwertransporter sind betroffen.
- Das Landratsamt Schwäbisch Hall prüft derzeit, ob und unter welchen Bedingungen der Schwertransport fortgesetzt werden kann.
Die Polizei hat bereits erklärt: „Die Weiterfahrt wurde untersagt.“ Wie es weitergeht, muss nun das Landratsamt Schwäbisch Hall entscheiden. Der Schwertransport an der A6 beschäftigt Polizei und Behörden weiterhin.