Die Rettungsaktion für den gestrandeten Wal Timmy hat am 28. April 2026 in der Ostsee begonnen und wird von Expertenwarnungen begleitet, die die Erfolgsaussichten in Frage stellen. Der Buckelwal wurde in eine Barge bugsiert, die eine Ladekapazität von 400 Tonnen hat.
Die Reise zur Nordsee soll etwa 400 Kilometer betragen und voraussichtlich 3,5 Tage dauern. Veterinärmediziner begleiten den Transport, um sicherzustellen, dass Timmy während der Fahrt gut betreut wird.
Wichtige Fakten zur Rettungsaktion:
- Der Transport begann am Abend des 28. April 2026.
- Die Freilassung des Wals ist für den 1. Mai geplant.
- Die Barge wird mit Wasser gefüllt, um die Freilassung vorzubereiten.
- Die Barge ist nicht hochseetauglich und hält Wellen über 1,5 Metern nicht stand.
Till Backhaus, ein Verantwortlicher der Rettungsaktion, äußerte: „Mir fällt wirklich ein Stein vom Herzen“. Dennoch gibt es Bedenken bezüglich der Sicherheit des Wals während des Transports. Die Organisation WDC warnte: „In freier Natur sind Wale keine Situationen gewohnt, in denen sie eingesperrt sind.“
Experten von Sea Shepherd äußern sich skeptisch: „Ich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem der Wal diesen Plan überlebt.“ Ein weiteres Risiko besteht darin, dass das Tier bei hohen Wellen wahrscheinlich an die Wände schlagen wird.
Der Buckelwal Timmy war zuvor vor der Ostsee-Insel Poel gestrandet. Ob er den Transport überlebt und später in der Nordsee überleben kann, bleibt ungewiss. Die genauen Umstände der Freilassung sind noch nicht bekannt.