Ulrike Nasse-Meyfarth

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Ulrike Nasse-Meyfarth, die jüngste Olympiasiegerin im Hochsprung, feiert am 4. Mai 2026 ihren 70. Geburtstag und blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Sie gewann mit 16 Jahren Gold bei den Olympischen Spielen 1972 in München.

Nasse-Meyfarth stellte insgesamt drei Weltrekorde im Hochsprung auf, darunter eine Höhe von 2,03 Metern im Jahr 1983. Ihre Leistungen machten sie zur ersten Athletin, die zwei olympische Goldmedaillen im Hochsprung gewann — eine in München und eine weitere bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles.

Wichtige Fakten über Ulrike Nasse-Meyfarth:

  • Sie wurde viermal in Folge zur deutschen Sportlerin des Jahres gewählt zwischen 1981 und 1984.
  • Nasse-Meyfarth arbeitet seit 1997 als Trainerin und Talentscout.
  • Sie kritisierte den Umgang mit Ost-Sportlern nach der Wiedervereinigung.

Nasse-Meyfarth lebt mit ihrem Ehemann Roland Nasse in Odenthal und hat zwei Töchter. In ihrer Karriere hat sie nicht nur sportliche Erfolge gefeiert, sondern auch klare Positionen bezogen — sie bezeichnete einen Weltverbands-Chef als „Dreckschwein“ und äußerte sich kritisch zur neuen Olympia-Bewerbung.

Ihre Geschichte ist ein einzigartiges Stück deutscher Leichtathletik-Geschichte. Sie gilt als eine der größten Sportlegenden Deutschlands und wird für ihre bemerkenswerten Erfolge und ihre integrative Arbeit im Sport geschätzt.

Julia Becker

Julia ist eine investigative Reporterin mit Schwerpunkt auf Politik und gesellschaftlichen Themen.