Die Eisheiligen beginnen am 11. Mai 2026 und enden am 15. Mai. Diese Zeitspanne ist traditionell mit dem Risiko von Spätfrösten für empfindliche Pflanzen verbunden.
In Deutschland sind die Eisheiligen nach fünf Heiligen benannt: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia. Diese Heiligen feiern zwischen dem 11. und 15. Mai ihren Namenstag.
Besonders in Norddeutschland gelten Mamertus, Pankratius und Servatius als Eisheilige. Im Süden werden auch Bonifatius und die ‚Kalte Sofia‘ gezählt.
Die Bauernregel ‚Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost‘ beschreibt anschaulich das Wetterphänomen der Eisheiligen.
In den letzten Jahren gab es oft keinen Frost mehr im Mai — das stellt die Zuverlässigkeit dieser Bauernregeln in Frage. Beobachter warnen vor möglichen Kälterückfällen bereits Anfang Mai.
Pankratius und Servatius sind laut einer weiteren Bauernregel ‚zwei böse Brüder‘, die das bringen, was der Frühling bereits erworben hat, wieder zerstören können.
Die Eisheiligen markieren traditionell das Ende der Spätfrost-Gefahr in Deutschland, jedoch könnte sich diese Tradition ändern.
Aktuelle Wetterprognosen zeigen Unsicherheiten auf. Die genaue Entwicklung der Temperaturen wird erst kurz vor den Eisheiligen klarer werden.