Das neue Heizungsgesetz könnte Hauseigentümern mit einer Entlastung von fünf Milliarden Euro und Unternehmen mit 2,3 Milliarden Euro helfen. Gleichzeitig wirft es Fragen zu den Klimazielen auf.
Wichtige Fakten:
- Die Bundesregierung plant eine Entlastung für Hauseigentümer in Höhe von fünf Milliarden Euro.
- Unternehmen sollen um 2,3 Milliarden Euro entlastet werden.
- Die Pflicht zur Nutzung von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien entfällt.
- Ab 2029 müssen Gas- und Ölheizungen schrittweise klimaneutraler betrieben werden.
Der Mindestanteil der Biokraftstoffe soll ab 2029 bei zehn Prozent liegen, bis er bis 2040 auf 60 Prozent steigt. Diese Regelung könnte jedoch die Klimaziele untergraben. Michael Kellner, ein führender Politiker, äußerte: „Das Gesetz kippt das Verbot fossiler Brennstoffe ab dem 1. Januar 2045 – und untergräbt damit das Klimaziel 2045.“
Julia Verlinden bezeichnete das Gesetz als „Scheinlösung aus der Feder der Öl- und Gaslobby auf dem Rücken der Menschen und des Klimas.“ Die Frist für die Umsetzung der 65-Prozent-Regel wurde auf den 1. November verschoben.
Zudem sollen ab 2028 die Kosten für den CO₂-Preis und die Gasnetzentgelte zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden. Dies könnte die Heizkosten beeinflussen, insbesondere für Mieter.