Jens Hilbert musste nach einer Haartransplantation in der Türkei wegen lebensbedrohlicher Komplikationen in die Notaufnahme eingeliefert werden. Der Eingriff dauerte sieben Stunden und fand kürzlich statt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland entwickelte Hilbert hohes Fieber.
Er wurde mit unheimlich schlechten Blutwerten in die Notaufnahme eingeliefert und stand kurz vor einer Sepsis. Während seiner Zeit im Krankenhaus verbrachte er das Wochenende dort, bevor er am 27. April entlassen wurde.
Die Behandlung in der Türkei kostete etwa 3.500 Euro, was im Vergleich zu den 9.000 bis 15.000 Euro in Deutschland deutlich günstiger ist. Trotz der Komplikationen machte Hilbert keine Vorwürfe gegen die Klinik in der Türkei.
Hilbert hat bereits eine frühere Haartransplantation in Düsseldorf hinter sich, bei der seine Kopfwunde aufplatzte. Er äußerte sich zu seinen Erfahrungen: „Ich hatte so starkes Fieber bekommen. Es war nicht auszuhalten.“ Dies zeigt, wie ernst die Situation war.
Trotz der Schwierigkeiten berichtet er, dass die transplantierten Haare gut anwachsen und er mit dem Ergebnis zufrieden ist. „Ich finde, Haare auf dem Kopf zu haben, einfach gut“, sagte er.
Die Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit von Schönheitsoperationen im Ausland auf, insbesondere wenn es um postoperative Pflege geht. Hilberts Fall könnte auch andere dazu anregen, über ihre Entscheidungen bei Schönheitsoperationen nachzudenken.