Dortmund: Jadon Sancho im Fokus von Al-Rayyan SC und Atlético Madrid

Jadon Sancho: Rückkehr zum BVB oder nicht? Überraschender Transfer bahnt sich an

Nach seinem Vertragsende bei Manchester United ist Jadon Sancho (26) seit Anfang Juli vereinslos. Während Spekulationen über eine mögliche dritte Rückkehr zu Borussia Dortmund kursieren, deuten Berichte auf unerwartete Entwicklungen in seiner Karriere hin.

Informationen von „Footmercato“, die auch von „talkSPORT“ aufgegriffen wurden, besagen, dass der katarische Klub Al-Rayyan SC dem englischen Offensivspieler ein Angebot unterbreitet hat. Da Sancho ablösefrei ist, könnte der Verein ihn ohne Transferkosten verpflichten. Dies könnte die Hoffnungen vieler BVB-Fans auf eine Rückkehr ihres ehemaligen Publikumslieblings dämpfen.

Mögliche Ziele für Sancho

Ein Wechsel nach Katar würde für Sancho wahrscheinlich ein höheres Gehalt bedeuten, obwohl das sportliche Niveau unter dem der europäischen Top-Ligen liegt. Al-Rayyan SC ist einer der bekanntesten Klubs in Katar und hat mit Aleksandar Mitrović einen prominenten Spieler im Kader. Sancho prüft laut Berichten weiterhin seine Optionen sowohl in Europa als auch im Nahen Osten.

Neben dem Interesse aus Katar wurde auch Atlético Madrid als potenzieller Interessent genannt. Der spanische Klub soll die Situation um Sancho genau beobachten und ist bereit, bei Bedarf aktiv zu werden. Ein Wechsel zu Atlético Madrid könnte für Sancho sportlich attraktiv sein, da der Verein regelmäßig in der Champions League vertreten ist und hohe Ambitionen hat. Bislang gab es jedoch keine konkreten Verhandlungen mit dem Spieler oder seinem Umfeld.

Die Situation in Dortmund

Die Gerüchte um eine erneute Verpflichtung Sanchos durch den BVB halten sich hartnäckig. Mehrere Borussia Dortmund-Profis haben diese Gerüchte in den sozialen Medien befeuert. Unter einem aktuellen Instagram-Beitrag von Sancho, der ihn beim Training zeigte, hinterließ BVB-Torhüter Gregor Kobel ein Emoji mit gekreuzten Fingern. Dies wurde von Fans als Hinweis auf die Transferspekulationen interpretiert.

Noch deutlicher wurde die Dortmund-Legende Marco Reus, der mittlerweile für LA Galaxy spielt. Er postete unter Sanchos Beitrag ein Meme, das Sancho im schwarz-gelben Trikot zeigt. Diese Kommentare passen zu früheren öffentlichen Äußerungen der beiden Spieler. Kobel hatte Sancho im Frühjahr als „super Kerl“ mit „riesiger Qualität“ bezeichnet. Reus riet Sancho in einem Interview, dorthin zu gehen, wo er sich wohlfühlt, und fügte hinzu, dass es gut wäre, wenn dies der BVB sei.

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Bedingungen für eine BVB-Rückkehr

Der BVB ist laut Medienberichten an einer Rückkehr Sanchos interessiert, jedoch nur unter klaren Bedingungen. Demnach müsste Sancho deutliche Gehaltseinbußen hinnehmen. Der BVB soll bereit sein, maximal fünf Millionen Euro Jahresgehalt zu zahlen und auf einem leistungsbezogenen Vertrag zu bestehen. Ein Handgeld möchte der Bundesligist ebenfalls nicht zahlen. Sancho müsste diese Bedingungen akzeptieren, damit eine Rückkehr nach Dortmund vorstellbar wäre.

Die Verantwortlichen des BVB scheinen eine zögernde Haltung einzunehmen und wollen Sancho keine falschen Hoffnungen machen. Es wird davon ausgegangen, dass ein möglicher Transfer nach Dortmund, wenn überhaupt, erst Ende August zustande kommen könnte. Sollten sich für Sancho oder den BVB zuvor andere attraktive Optionen ergeben, könnte sich eine Rückkehr zerschlagen.

Derzeit steht für die BVB-Bosse die Verpflichtung von Konstantinos Karetsas auf der Prioritätenliste an erster Stelle. Erst danach könnte der Blick auf die Verpflichtung eines Flügelspielers gerichtet werden, wobei Sancho dann wieder in den Fokus rücken könnte. Interne Einigkeit besteht darüber, dass Sancho finanzielle Abstriche machen müsste, um eine Rückkehr zu ermöglichen.

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Felix Brandt

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.