DFB-Elf plant Outfit-Überraschung gegen Paraguay im WM-Sechzehntelfinale

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DFB-Elf vor entscheidendem Spiel

Die deutsche Nationalmannschaft steht vor ihrem WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Für dieses wichtige Spiel, das am Montagabend stattfindet, plant die DFB-Elf eine besondere Outfit-Wahl. Erstmals bei dieser Weltmeisterschaft wird das Team nicht nur im weißen Heimtrikot auflaufen, sondern dieses auch mit weißen Hosen und weißen Stutzen kombinieren. In der Vorrunde trug die Mannschaft zu den weißen Trikots noch die üblichen schwarzen Shorts.

Das weiße Heimtrikot kommt damit zum dritten Mal in diesem Turnier zum Einsatz, nachdem es bereits gegen Curaçao und die Elfenbeinküste getragen wurde. Beim 1:2 gegen Ecuador hatte das Team das blaue Auswärtstrikot angezogen. Die komplett weiße Kombination erinnert an das Jahr 2014, als Deutschland in einem ähnlichen Farbschema den vierten WM-Titel gewann. Ein weiteres positives Zeichen könnte das Wiedersehen mit Schiedsrichter Jalal Jayed sein, der bereits das Auftaktspiel der Nationalmannschaft gegen Curaçao leitete, das mit einem 7:1 endete.

Warnungen und Spott vor dem Duell

Vor dem Spiel gegen Paraguay hat der frühere Bundesliga-Stürmer Nelson Valdez die deutsche Nationalmannschaft eindringlich gewarnt. Er bezeichnete das Spiel als „super umkämpft“ und „hakelig“. Valdez, der für Werder Bremen und den BVB spielte, betonte, dass es für Deutschland nicht einfach sein werde, Paraguays Defensivblock zu überwinden. Er verwies auf das Vorrundenspiel, in dem die Türkei gegen Paraguay verlor, obwohl sie als Favorit galt.

Der ehemalige Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz riet seinem Heimatland Paraguay zu einer robusten Spielweise gegen die DFB-Elf. Er betonte, dass das Spiel körperlich intensiv gestaltet werden müsse, um Deutschland zu zwingen, viel zu arbeiten. Santa Cruz, der 2001 mit München die Champions League gewann, sieht die Schwächen der DFB-Elf vor allem in Umschaltsituationen. Er merkte an, dass Deutschland Probleme nach schnellen Gegenangriffen bekommt, die mit Tempo und Präzision ausgespielt werden.

Die englische Stürmer-Legende Gary Lineker äußerte sich ebenfalls zu einem möglichen Achtelfinal-Duell zwischen Deutschland und Frankreich. Er spottete über das DFB-Team und erklärte, dass er die aktuelle deutsche Nationalmannschaft für eine der schwächsten halte, die er je gesehen habe. Lineker fügte hinzu, dass Frankreich problemlos ins Viertelfinale einziehen könne. Er erinnerte daran, dass Deutschland bei den letzten beiden Weltmeisterschaften nicht über die Gruppenphase hinausgekommen sei.

DFB-Angreifer Kai Havertz reagierte auf Linekers Äußerungen mit Sarkasmus. Er bemerkte, dass es in Deutschland bereits viele Experten gäbe und es irgendwann reiche, wenn auch aus anderen Ländern Kommentare kämen. Havertz spielt beim FC Arsenal und lebt seit Jahren in London, wo Lineker lange als Experte tätig war.

Taktische Überlegungen und Google-Scherz

Bundestrainer Julian Nagelsmann äußerte sich zu den vielen Ratschlägen von Experten wie Jürgen Klopp, Thomas Müller oder Lothar Matthäus. Er betonte, dass es ihm in erster Linie um die Mannschaft und deren Erfolg gehe. Nagelsmann sprach über mögliche taktische Änderungen, ließ aber offen, ob er die Aufstellung beibehalten oder anpassen würde. Er erwähnte, dass man alle Dinge diskutieren könne und es Überlegungen gäbe, etwas zu ändern, aber auch den Gedanken, alles gleich zu lassen.

Ein interessanter Nebenaspekt abseits des Spielfeldes ist ein Scherz der Suchmaschine Google. Wer nach „Nick Woltemade“ sucht, wird gefragt: „Meintest du: Rudi Völler“? Dies funktioniert auch umgekehrt. Der Hintergrund des Witzes liegt in den optischen Ähnlichkeiten der beiden Spieler, die beide wuscheliges Haar und einen auffälligen Schnauzer tragen oder trugen und Offensivspieler sind oder waren. Woltemade ist bei der aktuellen WM noch nicht zum Einsatz gekommen, während Völler bei zwei Weltmeisterschaften als Stürmer gesetzt war.

Paraguay, das in Gruppe D als Dritter hinter den USA und Australien weiterkam, wird von Santa Cruz dennoch als Außenseiter gesehen. Allerdings habe die DFB-Auswahl mehr Druck, besonders wenn das Spiel lange ausgeglichen bleibt. Das Spiel findet am Montagabend statt.

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Source: web.de

Felix Brandt

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.